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Satzung der SpVgg 99 Weißenschirmbach e.V.

§ 1 Name und Sitz

 

1. Der Verein trägt den Namen Spielvereinigung 99 Weißenschirmbach e.V. , als

Abkürzung SpVgg 99 Weißenschirmbach e.V.. Er hat seinen Sitz in 06268

Querfurt OT Weißenschirmbach. Er ist unter der Nummer 67247 in das

Vereinsregister des Amtsgerichtes Stendal eingetragen.

 

2. Die Spielvereinigung ist Mitglied des Landessportbundes Sachsen-Anhalt sowie der einzelnen Sportverbände und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

 

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze

 

1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen

verwirklicht.

 

2. Weiterhin fördert der Verein den Trainings – und Spielbetrieb, in den betriebenen Sportarten, im Jugend – und Erwachsenenbereich.

 

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,, steuerbegünstigte Zwecke `` der Abgabenordnung und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

 

4. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Außer dem Ersatz von Aufwendungen, siehe auch § 15 der Beitrags- und Finanzordnung der SpVgg 99 Weißenschirmbach e.V., erhalten Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

6. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 Gliederung

 

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der

Haushaltsführung unselbstständige Abteilung gegründet werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

 

2. Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von

 

Mitgliederrechten und Pflichten gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.

 

3. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand, der diese Aufgabe auch auf ein Vorstandsmitglied delegieren kann, nach freiem Ermessen. Die Aufnahme kann ohne Begründung abgelehnt werden.

 

4. Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand. Gleichzeitig wird die vom Vorstand festgesetzte Aufnahmegebühr fällig.

 

5. Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Vorraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.

 

2. Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.

 

3. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu

benutzen und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

4. Jedes über 16 Jahre alte Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrecht an Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Das Stimmrecht ruht, wenn der Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt wurde.

 

5. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren

persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren.

Dazu gehört insbesondere:

a) die Mitteilung von Anschriftenänderungen

b) Änderung der Bankverbindung

c) Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen

relevant sind (z.B. Beendigung der Schulausbildung, etc.)

 

6. Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Ziff.5 nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des

Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem

Verein dadurch ein Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.

 

7. Jedes Mitglied des Vereins, welches 18 Jahre alt ist, hat jährlich Eigenleistung zur Erhaltung der Sportstätte zu erbringen. Der Umfang der zu erbringenden Leistung wird durch Beschlussfassung der Mitgliederversammlung jeweils für das Folgejahr festgesetzt. Darüber hinaus wird der Mitgliederversammlung eingeräumt, einen Satz festzulegen, mit welchem nicht erledigte Arbeitsstunden durch das Mitglied in Geld abzugelten sind.

 

§ 6 Mitgliedsbeiträge

 

1. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet.

Zu zahlen sind:

 

a) bei der Aufnahme in den Verein eine Aufnahmegebühr,

b) ein Jahresbeitrag, der bis Ende Februar des laufenden Jahres gezahlt

werden muss.

 

2. Der Verein ist zur Erhebung einer Umlage berechtigt, sofern diese zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins notwendig ist. Über die Festsetzung der Höhe der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss, wobei pro Mitgliedsjahr eine Höchstgrenze besteht von jeweils dem Dreifachen eines Jahresbeitrags.

 

3. Die Höhe der Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge wird vom Vorstand in

der Beitrags- und Finanzordnung der SpVgg 99 Weißenschirmbach e.V. festgelegt.

 

4. Der Beitragseinzug sollte im Lastschriftverfahren erfolgen.

 

5. Ehrenmitglieder und für die SpVgg 99 Weißenschirmbach e.V. im Punktspielbetrieb pfeifende Schiedsrichter, sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit.

 

6. Nach Eintritt der Volljährigkeit hat das Mitglied das Recht, die Mitgliedschaft

unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zu kündigen. Minderjährige Vereinsmitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als erwachsene Mitglieder im Verein geführt und beitragsmäßig veranlagt. Die betroffenen Mitglieder werden rechtzeitig durch den Verein informiert.

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tod, durch freiwilligen Austritt, durch

Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.

Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden

Geschäftsjahres zu erfüllen.

 

2. Der freiwillige Austritt ist schriftlich, dem Vorstand, bis zum 01.Dezember zu

erklären. Er wird zum Ende eines Kalenderjahres, in dem der Austritt erklärt

wird, wirksam.

 

3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

 

4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes in einer

Vorstandssitzung, bei der mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend

sein müssen.

 

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

  • grober oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins
  • schwere Schädigung des Ansehens des Vereins

 

Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied bekannt zu machen.

 

Gegen die Entscheidung des Vorstands kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.

 

Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.

 

Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 

§ 8 Organe des Vereins

 

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

 

§ 9 Haftung der Organmitglieder und Vertreter

 

Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragter Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne das Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

 

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal jährlich einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn 10% der Mitglieder des Vereins es schriftlich unter der Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen.

 

2. Die Mitgliederversammlung ist vom/von der Präsidenten/in, bei dessen/deren Verhinderung vom Stellvertreter/von der Stellvertreterin durch Aushang im Sportlerheim der SpVgg 99 Weißenschirmbach e.V. sowie im öffentlichen Schaukasten in der Ortsmitte mindestens 3 Wochen vorher und unter Bezeichnung der Tagesordnung in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind einzuberufen.

 

3. Anträge zur Mitgliederversammlung können von jedem Mitglied gestellt werden.

Sie müssen spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit der Begründung beim/bei der Präsidenten/in eingereicht werden.

 

Später eingehende Einträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn zwei der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.

 

4. Die Mitgliederversammlung wird vom/von der Präsidenten/in des Vorstandes, bei dessen/deren Verhinderung, von seinem/ihrem Stellvertreter geleitet. Ist keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

 

6. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

7. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; eine Übertragung ist

ausgeschlossen. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

 

8. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom/von der Protokollführer/-in und vom/von der Präsidenten/in, bei dessen Verhinderung von seinem/ihrem Stellvertreter zu unterschreiben.

 

§ 11 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes

b) Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer/-innen

c) Entlastung des Vorstandes

d) Wahl des Vorstandes

e) Wahl der Kassenprüfer/-innen

f) Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge

g) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

 

§ 12 Vorstand

 

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus

  • dem/der Präsident/in
  • dem Stellvertreter/der Stellvertreterin des/der Präsidenten/in
  • dem/der Schatzmeister/in
  • dem/der Schriftführer/in
  • dem/der Jugendwart/in
  • dem/der Technik/Gerätewart/in
  • dem/der 1.Beisitzer/in
  • dem/der 2.Beisitzer/in

 

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

  • der/die Präsident/in
  • dem/der Stellvertreter/in des/der Präsidenten/in
  • dem/der Schatzmeister/in

 

Der Verein wird durch zwei dieser Mitglieder des Vorstandes vertreten.

 

3. Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

 

Er hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
  • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  • Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts
  • Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern

 

4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur gültigen Wahl eines Nachfolgers im Amt. Gewählt werden können nur ordentliche Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch berufen.

 

5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen. Der/die Präsident/in, bei Verhinderung der/die Stellvertreter/in, lädt unter Angabe der Tagesordnung mit angemessener Frist zu Vorstandssitzungen ein. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der/die Präsident/in oder sein/ihre Stellvertreter/in anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Präsidenten/in.

 

Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.

 

§ 13 Ordnungen

 

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Aufnahmeordnung, eine Finanz- und Beitragsordnung, eine Ehrenordnung, eine Arbeitsordnung sowie eine Ordnung zur Benutzung von Sportstätten geben.

 

Mit Ausnahme der Geschäftsordnung und der Finanz- und Beitragsordnung, die vom Vorstand zu beschließen sind, ist die Mitgliederversammlung für den Erlass der Ordnungen zuständig.

 

§ 14 Strafbestimmungen

 

Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen einer Strafgewalt. Der Vorstand kann gegen Mitglieder, die sich gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Organe, das Ansehen, die Ehre und das Vermögen des Vereines vergehen, folgende Maßnahmen verhängen:

1. Verweis

 

2. Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereines

 

3. Geldstrafe bis zu € 250,00 je Einzelfall

 

4. Ausschluss gem. § 7 Ziffer 4 der Satzung

 

5. Wer schuldhaft oder vorsätzlich dem Verein Schaden zufügt, wird in Regress

genommen.

 

§ 15 Kassenprüfer/-in

 

1. Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder drei Kassenprüfer/-innen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Amtsdauer der Kassenprüfer beträgt vier Jahre.

 

2. Die Kassenprüfer/-innen sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege sachlich und rechnerisch prüfen und dies durch ihre Unterschrift bestätigen. Der Mitgliederversammlung ist hierüber ein Bericht vorzulegen.

 

3. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer/-innen sofort dem Vorstand berichten.

 

4. Bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte beantragen die Kassenprüfer/-innen die Entlastung. Einzelheiten der Kassenprüfung regelt die Beitrags- und Finanzordnung.

 

§ 16 Auflösung

 

1. Die Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.

 

2. Der Beschluss über die Auflösung des Vereines bedarf der Mehrheit von zwei Drittel der erschienenen Mitglieder.

 

3. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung drei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereines abzuwickeln haben. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die Präsident/in der/die Stellvertreter/in und der/die Schatzmeister/in gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

 

4. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Ortsteil Weißenschirmbach der Stadt Querfurt, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports verwenden darf.

 

§ 17 In-Kraft-Treten

 

Die Satzungsänderungen wurden auf der Mitgliederversammlung am  10.11.2012 beschlossen.

 

Sie treten mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.